Sicher unterwegs auf zwei Rädern

Traditionell besucht die dritte Klasse der WHGS die Jugendverkehrsschule Fredenbaum, um ihre Fähigkeiten im Radfahren zu erweitern und wichtige Verkehrsregeln zu festigen. Nach einem theoretischen Teil, der die Fahrtüchtigkeit des Rades und das richtige Tragen des Fahrradhelms in den Fokus setzt, werden die Räder verteilt und die praktische Ausbildung beginnt. Im geschützten Übungsbereich trainieren die Schülerinnen und Schüler verschiedene Verkehrssituationen. Besonders das richtige Abbiegen wird intensiv geübt, da vor allem das Linksabbiegen besondere Aufmerksamkeit und Umsicht erfordert. Da die Straßen, Kreuzungen und Kreisverkehre der Verkehrsschule ausschließlich von Zweirädern genutzt werden, können die Kinder die Abläufe in sicherer Umgebung erproben. Das häufige Wiederholen führt zur Fahrsicherheit, wobei die Verkehrsregeln von manchen Schüler*innen recht frei ausgelegt werden.

Zum krönenden Abschluss wird die Ampelanlage in Betrieb genommen. In der anschließenden freien Fahrt können die Kinder ihr neu erworbenes Wissen anwenden und unter realitätsnahen Bedingungen zeigen, was sie gelernt haben.

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Schulentwicklung

Dem Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler auf der Spur hat das Schulministerium NRW zwischen März und Mai diesen Jahres alle Schulen des Bundeslandes zu einem zentralen Schülerfeedback eingeladen. 

Der anonymisierte Fragebogen beschäftigt sich mit den sozialen und emotionalen Aspekten des schulischen Lernens, dem Wohlbefinden und der Schulkultur im Allgemeinen. Damit reagiert das Ministerium auf die neuesten Ergebnisse der IQB-Studie zum aktuellen Bildungstrend, bei der ein erhöhter Unterstützungsbedarf im sozial-emotionalen Bereich festgestellt wurde. Schulaufsicht, Schulleitungen sowie Schülerinnen und Schüler entwickelten den Fragebogen gemeinsam. Gemäß der Empfehlung des Ministeriums wurde die Befragung an unserer Schule in den Klassen 3 und 4 durchgeführt.

Natürlich interessiert gerade uns als Kinderrechteschule das Wohlbefinden der gesamten Schülerschaft! Deshalb wurde intern mit Schülerinnen und Schülern eine eigene Befragung entwickelt, die in allen Klassen durchgeführt wurde. Auch hierbei handelte es sich um eine anonyme Befragung. Die Ergebnisse dienen uns als Grundlage, um unsere Schulkultur im Sinne der Kinder stetig weiterzuentwickeln.

 

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Trommeln für Ghana

In der vergangenen Woche hatten wir Besuch von Herrn Djarbah Quarcoo, dem Gründer von Future Hope People, einer Hilfsorganisation, die einige Dörfer in Ghana mit verschiedenen Bildungsprojekten für Kinder, Jugendliche und Frauen unterstützt. Er hat unseren Schüler*innen in Trommelworkshops afrikanische Rhythmen nähergebracht und ein wenig über das Leben und den Schulalltag in Ghana berichtet. Das durch den Verkauf von kleinen Präsenten gesammelte Geld kommt dem Hilfsprojekt zugute und erinnert die Schüler*innen an dieses besondere Musikerleben.

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Dortmund im Mittelalter

Unsere vierte Klasse war in der letzten Woche ordentlich auf Tournee. Am Dienstag wandelten die Kinder auf den mittelalterlichen Spuren von Dortmund und besuchten das Kindermuseum im Adlerturm. In der Ausstellung erfährt man viele interessante Dinge über das Leben innerhalb der Stadtmauern, über die Ausgrabungsarbeiten im Zuge der Turmrekonstruktion und kann selbst in die Rolle eines Ritters oder einer Dame schlüpfen.

Ein wenig gruselig ist das ausgestellte Skelett eines jungen Mannes, der bei den Ausgrabungen am Turm gefunden wurde und auch die Geschichte der Agnes von Vierbecke, die mit ihren Mitverschwörern im Oktober 1378 verbrannt wurde, weil sie einen Verrat an der Stadt geplant hatte. Dietrich I. von der Mark wollte sich die Reichsstadt untertan machen und fand in Agnes, einer reichen und angesehenen Witwe, seine Verbündete. Sie fuhr mit ihrem Sohn auf einem holzbeladenen Wagen zum südlich gelegenen Wißstraßentor. Mit diesem Wagen wollten sie das Fallgitter blockieren. Ein zweiter, mit Heu beladener Wagen, in dem sich Kämpfer versteckt hielten, folgte ihnen dichtauf. Agnes, eine Frau mit guten Kontakten zu den Stadtoberen, lud den Wachposten zu einer Schale Pfefferpotthast ein. Die sollte er sich beim Händler kaufen gehen, und dann sollte das Schicksal seinen Lauf nehmen. Doch es kam anders! Der Verrat flog auf, Agnes und ihre Spießgesellen musste mit ihrem Leben dafür bezahlen, und im Andenken daran wird noch heute das Pfefferpotthastfest auf dem alten Markt gefeiert.

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Kinderrecht des Monats – Mai

Artikel 2 – DAS RECHT AUF GLEICHHEIT

Alle Kinder haben die gleichen Rechte, egal wer sie sind, wo sie leben, woher sie kommen, welche Hautfarbe sie haben, was ihre Eltern machen, welche Sprache sie sprechen, welche Religion sie haben, ob sie Junge oder Mädchen sind, in welcher Kultur sie leben, ob sie eine Behinderung haben, ob sie reich oder arm sind. Keinem Kind darf irgendeines der beschlossenen Rechte weggenommen werden.

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