Kinderrecht des Monats – Mai

Artikel 2 – DAS RECHT AUF GLEICHHEIT

Alle Kinder haben die gleichen Rechte, egal wer sie sind, wo sie leben, woher sie kommen, welche Hautfarbe sie haben, was ihre Eltern machen, welche Sprache sie sprechen, welche Religion sie haben, ob sie Junge oder Mädchen sind, in welcher Kultur sie leben, ob sie eine Behinderung haben, ob sie reich oder arm sind. Keinem Kind darf irgendeines der beschlossenen Rechte weggenommen werden.

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Trommeln für Ghana

In der vergangenen Woche hatten wir Besuch von Herrn Djarbah Quarcoo, dem Gründer von Future Hope People, einer Hilfsorganisation, die einige Dörfer in Ghana mit verschiedenen Bildungsprojekten für Kinder, Jugendliche und Frauen unterstützt. Er hat unseren Schüler*innen in Trommelworkshops afrikanische Rhythmen nähergebracht und ein wenig über das Leben und den Schulalltag in Ghana berichtet. Das durch den Verkauf von kleinen Präsenten gesammelte Geld kommt dem Hilfsprojekt zugute und erinnert die Schüler*innen an dieses besondere Musikerleben.

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Dortmund im Mittelalter

Unsere vierte Klasse war in der letzten Woche ordentlich auf Tournee. Am Dienstag wandelten die Kinder auf den mittelalterlichen Spuren von Dortmund und besuchten das Kindermuseum im Adlerturm. In der Ausstellung erfährt man viele interessante Dinge über das Leben innerhalb der Stadtmauern, über die Ausgrabungsarbeiten im Zuge der Turmrekonstruktion und kann selbst in die Rolle eines Ritters oder einer Dame schlüpfen.

Ein wenig gruselig ist das ausgestellte Skelett eines jungen Mannes, der bei den Ausgrabungen am Turm gefunden wurde und auch die Geschichte der Agnes von Vierbecke, die mit ihren Mitverschwörern im Oktober 1378 verbrannt wurde, weil sie einen Verrat an der Stadt geplant hatte. Dietrich I. von der Mark wollte sich die Reichsstadt untertan machen und fand in Agnes, einer reichen und angesehenen Witwe, seine Verbündete. Sie fuhr mit ihrem Sohn auf einem holzbeladenen Wagen zum südlich gelegenen Wißstraßentor. Mit diesem Wagen wollten sie das Fallgitter blockieren. Ein zweiter, mit Heu beladener Wagen, in dem sich Kämpfer versteckt hielten, folgte ihnen dichtauf. Agnes, eine Frau mit guten Kontakten zu den Stadtoberen, lud den Wachposten zu einer Schale Pfefferpotthast ein. Die sollte er sich beim Händler kaufen gehen, und dann sollte das Schicksal seinen Lauf nehmen. Doch es kam anders! Der Verrat flog auf, Agnes und ihre Spießgesellen musste mit ihrem Leben dafür bezahlen, und im Andenken daran wird noch heute das Pfefferpotthastfest auf dem alten Markt gefeiert.

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DSW21 „BusSchule on tour“

Traditionell nehmen die Schüler*innen der vierten Klasse am Bustraining von DSW21 teil. Diese Veranstaltung ist besonders wichtig, da der Schulweg nach den Sommerferien für nahezu alle Kinder länger wird. Neben den Linienbussen kommen für manche auch die U-Bahn-Linien hinzu. Im DSW21-Bustraining werden daher Themen wie Fahrplanorientierung, sicheres Sitzen, Stehen und Festhalten im Bus, Bremssituationen, sicherer Ein- und Ausstieg sowie die richtige Kleidung für die dunkle Jahreszeit behandelt. „BusSchule on tour“ ist somit ein umfassendes, praxisorientiertes Verhaltens- und Sicherheitstraining für den richtigen Umgang mit Bus und Bahn.

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Ohne Wasser geht gar nichts!

Wasser als unsere wichtigste Ressource lernten die Kinder der ersten Klasse in dieser Woche bei ihrem Besuch im Kindermuseum Mondo Mio im Westfalenpark kennen. Trinkwasser, für uns jederzeit und bequem zugänglich, ist in anderen Ländern der Welt nicht selbstverständlich. Manchmal muss sauberes Wasser über weite Entfernungen transportiert werden, wenn es in den einzelnen Haushalten oder sogar in der Gemeinde, dem Dorf, keine Quellen oder Brunnen gibt. Häufig gehört diese Arbeit auch zu den Aufgaben der Kinder, denn Wasser wird natürlich nicht nur zum Trinken, sondern auch zum Kochen, Waschen, Putzen, eventuell auch für Tiere und Gemüsegärten benötigt. Selbst bei sparsamem Umgang braucht eine Familie somit mehrere Eimer Wasser pro Tag.

Die Schüler*innen schlüpften, auf Wunsch mit Rock und Poncho bekleidet, in die Rollen von Siboniwe aus Südafrika und Julio aus Bolivien. Während Julio als Junge zur Schule gehen darf, muss Siboniwe als Mädchen bei der Hausarbeit helfen und jeden Tag zum Brunnen gehen, um Wasser zu holen. Der schwierige Balanceakt, einen Wassereimer auf dem Kopf zu transportieren, konnte vor Ort ausprobiert werden. Statt Wasser wurde aus praktischen Gründen ein Gewicht von 1 kg in den jeweiligen Eimer gelegt – wesentlich weniger, als die Kinder in der Realität transportieren müssen. In Ländern mit Wasserknappheit sind Brunnen und Pumpen von besonderer Bedeutung. Die Mechanik einer solchen Pumpe konnten die Kinder direkt testen.

Mit spielerischem Ansatz vermittelt das Mondo Mio ein tieferes Verständnis für die weltweite Bedeutung des Lebenselixiers Wasser.

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