Ohne Wasser geht gar nichts!

Wasser als unsere wichtigste Ressource lernten die Kinder der ersten Klasse in dieser Woche bei ihrem Besuch im Kindermuseum Mondo Mio im Westfalenpark kennen. Trinkwasser, für uns jederzeit und bequem zugänglich, ist in anderen Ländern der Welt nicht selbstverständlich. Manchmal muss sauberes Wasser über weite Entfernungen transportiert werden, wenn es in den einzelnen Haushalten oder sogar in der Gemeinde, dem Dorf, keine Quellen oder Brunnen gibt. Häufig gehört diese Arbeit auch zu den Aufgaben der Kinder, denn Wasser wird natürlich nicht nur zum Trinken, sondern auch zum Kochen, Waschen, Putzen, eventuell auch für Tiere und Gemüsegärten benötigt. Selbst bei sparsamem Umgang braucht eine Familie somit mehrere Eimer Wasser pro Tag.

Die Schüler*innen schlüpften, auf Wunsch mit Rock und Poncho bekleidet, in die Rollen von Siboniwe aus Südafrika und Julio aus Bolivien. Während Julio als Junge zur Schule gehen darf, muss Siboniwe als Mädchen bei der Hausarbeit helfen und jeden Tag zum Brunnen gehen, um Wasser zu holen. Der schwierige Balanceakt, einen Wassereimer auf dem Kopf zu transportieren, konnte vor Ort ausprobiert werden. Statt Wasser wurde aus praktischen Gründen ein Gewicht von 1 kg in den jeweiligen Eimer gelegt – wesentlich weniger, als die Kinder in der Realität transportieren müssen. In Ländern mit Wasserknappheit sind Brunnen und Pumpen von besonderer Bedeutung. Die Mechanik einer solchen Pumpe konnten die Kinder direkt testen.

Mit spielerischem Ansatz vermittelt das Mondo Mio ein tieferes Verständnis für die weltweite Bedeutung des Lebenselixiers Wasser.

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